USA 2011 Reistagebuch Bilder

USA 2011 Reisetagebuch Bericht

…und los geht’s. Unseren laufenden Reisebericht könnt Ihr hier lesen:

Erstmal ankommen in Las Vegas/Nevada am 30/31.05.2011 OZ – ca. 9000 km / 5625 Meilen

 * Deutschland 30.05.2011

Abflug Frankfurt/M.  14:10 Uhr OZ Deutschland; Ankunft London 14:55 Uhr OZ England, 15:55 Uhr OZ Deutschland; Weiterflug London 16:10 Uhr OZ England, 17:10 Uhr OZ Deutschland; Ankunft Las Vegas/Nevada 18:50 Uhr OZ Nevada, 03:50 Uhr OZ Deutschland 31.05.2011.

   

* Unsere geplante Route, ca. 6000 km / 3750 Meilen *

 

 * 01.06.2011 17:15 Uhr OZ Las Vegas

Hallo alle zu Hause, wir melden uns aus dem sonnigen Las Vegas – endlich – hinter uns liegt eine Reise der besonderen Art in die USA. Mit 24 Stunden Verspätung und total übermüdet sind wir in Las Vegas angekommen. Unser Flug von Frankfurt nach London startete verspätet und somit haben wir den Anschluss in London nach Las Vegas verpasst. Wir verbrachten auf Kosten von British Airways die Nacht in London und wurden selbstverständlich mit Abendessen, Frühstück und Überlebenspaket Größe XL (Zahnbürste, Zahnpasta, T-Shirt usw.) versorgt.  

Am nächsten Morgen ging es dann von London nach Dallas. Wir mussten jede Menge Sicherheitskontrollen durchlaufen – Brillenetui nach Sprengstoff untersucht. In Dallas fehlte dann bei der Ankunft ein Koffer. Trotz alledem ging alles recht zügig und nach fast 4 Stunden (auch wieder Verspätung) ging es weiter nach L.V. Da fehlten dann 2 Koffer. Nach der ersten Aufregung kam ein Koffer mit dem Folgeflieger und der andere fehlte noch immer. Also haben wir erstmal reklamiert, dann den Mietwagen abgeholt (geiles Teil, gefühlte 15 Meter lang ). Die Abholung kein Problem, alles cool und easy. Die nette Dame namens Barbara von der Rezeption des Best Western Hotels Mc Carren Inn – http://www.bestwesternnevada.com/hotels/best-western-mccarran-inn/  – hat sich heute früh noch mal telefonisch um den fehlenden Koffer bemüht, der zu der Zeit noch auf dem Weg von London nach LV war. Er wird, hoffentlich, heute noch (01.06.2011) gegen 19 Uhr im Hotel eintreffen. Somit haben wir den Aufenthalt nochmal um eine Nacht verlängert und den heutigen Tag am Hoover Dam verbracht. Den heutigen Abend werden wir in LV am Strip verbringen und morgen beginnt die eigentliche Tour in die Berge. Zum Boulder Dam oder auch Hoover Dam, fährt man von Las Vegas über die US 93 nach Süden, über Henderson, durch Boulder City, am Lake Mead vorbei. Ein wenig später tauchen Hochspannungsmasten und -drähte am Rand des Black Canyon auf. Rund 40 km südöstlich von Las Vegas versperrt der gewaltige Betonwall des Hoover Dams den Lauf des Colorado River und staut ihn zum Lake Mead.  Der Hoover Dam ist ein gewaltiges Bauwerk. Zu den Turbinen fahren Fahrstühle hinunter. Mit den hier verbauten 7 Millionen Tonnen Beton hätte man eine zweispurige Strasse von Miami bis Los Angeles bauen können. Zu Spitzenzeiten waren hier Tag und Nacht ca. 5000 Arbeiter beschäftigt. Die 221,4 m hohe, oben 14 m und unten 220 m dicke, Mauer wurde 1931-35 erbaut. Das Kraftwerk mit den 17 Mega-Turbinen erzeugt jährlich ca. 4 Milliarden Kilowattstunden und versorgt Las Vegas und einen Teil Südkaliforniens mit Strom. Das imposante Bauwerk an der Grenze zu Arizona hat uns sehr beeindruckt. Abends ging es dann zur Zock-Meile. Der Strip in Las Vegas hat für Nachtschwärmer jede Menge zu bieten. Die Leuchtreklamen sind überdimensional. Ebenso überwältigend sind die Hotelkomplexe, innen und außen gestaltet nach verschieden Themen bzw. Orten, wie. z.B. das New York New York, Excalibur, Luxor usw.  Wir sind total müde um Mitternacht in Bett gefallen. 

 * 02.06.2011  20:00 Uhr OZ Springdale / Utah

Heute früh ging es zum Valley Of Fire State Park und wir waren total beeindruckt und überwältigt von der endlosen Weite auf dem Weg dorthin. Der Valley of Fire State Park zeigt ein reich gestaffeltes Bergpanorama, dessen Felsformationen wie glühendes Lavagestein aussehen. Die rötliche Steinwelt hat seit nunmehr 150 Millionen Jahren ihre prähistorischen Zeitgenossen, die Dinos sowie Anasazi- und Paiute-Indianer, prächtig überlebt und scheint auch für die Zukunft gerüstet, denn schon mehrfach mussten die alten Steine als Filmkulisse für „Star Trek“ herhalten. Die Gegend machte ihrem Namen alle Ehre und wir verließen die Feuerfelsen, um zum Zion National Park aufzubrechen. Wenig später folgte, nach einem kleinen Schlenker durch Arizona, die Grenze zu Utah, das sich in St. George gleich mit einem großen Tempel (Visitor Center) als Mormonenstadt vorstellte. Der Zion National Park beeindruckte mit seinen gewaltigen Bergen, die immer wieder ein anderes Bild zeigten. Wir wurden fast erschlagen von diesen Naturbildern. In der Talsohle und an den feuchten Hängen wachsen unzählige Sträucher, Bäume, Kakteen und Wildblumen. Schmale Indianerpfade führen an Wasserfällen und Seen vorbei. Im Zion National Park ragen die farbigen Sandsteinwände bis zu 500 m aus dem zerklüfteten Land, die der Nordarm des Virgin River in 200 Millionen Jahren ausgewaschen hat. Das Gebiet war 500-1200 von Anasazi und in der Folgezeit von den Paiute-Indianern bewohnt.  In den 1860er Jahren tauchten dann die ersten Mormonensiedler auf. Ihnen kamen die grandios aufgeschichteten Steintrassen wie „natürliche Tempel Gottes“ vor, wie die Himmelsstadt Zion. Wir mieteten uns in einem Motel in Springdale, am Fuße der Canyonwände, ein und ließen uns im nahen Restaurant mit einem super gebratenen Steak verwöhnen. Amüsant fanden wir das  von der gegenüberliegenden Straßenseite aus leuchtende Reklameschild “Birkenstock”.

 * 03.06.2011  20:30 OZ Hatch / Utah

Zunächst fuhren wir heute früh, nach einem typisch amerikanischen Frühstück, nochmals quer durch den Zion National Park Richtung Cedar Breaks National Monument. Die Strecke führte uns vorbei an saftigen Wiesen mit Pferden, Rindern und Elchen sowie an Kiefern- und Fichtenwäldern, an mit Wasser überschwemmten Hochwiesen bis auf über 3000 m hoch in den Schnee. Natürlich mussten wir einmal barfuss durch den Schnee laufen. Der Navajo Lake war zum größten Teil noch gefroren. Da aufgrund der Höhenlage der Park nur zwischen Juni und September bzw. Oktober befahrbar ist (wussten wir leider nicht), war die Strasse gesperrt und wir mussten zurück bis Long Valley Jct. Gern hätten wir uns die Felslandschaft angesehen, doch wurden wir, was wir zu diesem Zeitpunkt nicht ahnten, über alle Maßen entschädigt. Es ging also nun zum Bryce Canyon National Park. Jedoch führte uns die Strecke zunächst durch den Red Canyon im Dixie National Forest. Dunkelrote, also eisenoxidhaltige Felsen haben für den Namen dieses Canyon gesorgt. Er ist ähnlich wie der Bryce Canyon, jedoch viel kleiner und man befindet sich hier auf dem Talboden und schaut zu den Skulpturen aus rotem Sandstein hinauf. Wir waren fasziniert von den roten Sandsteinfelsen und legten einen kleinen Spaziergang durch diese schöne Landschaft bei strahlend blauem Himmel ein. Jedoch war dies nur die Vorspeise für das, was uns der Bryce Canyon zu bieten hatte. Abertausende von Türmchen und Säulen, die im Laufe endloser Zeiten von Wind und Wetter zurecht geschliffen wurden, erinnerten an eine verwunschene Märchenlandschaft in knalligen Orange-Farbtönen. Die Indianer sahen ursprünglich in den verwegenen Skulpturen zu Stein gewordenen Menschen, was für uns absolut nachvollziehbar war. Diese sogenannten Hoodoos aus weichem Sandstein, weisen einen unterschiedlichen Anteil von Eisen und Mangan auf. Von dem Plateau, auf dem wir von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt fuhren, befanden sich endlose Pinienwälder, teilweise nach Waldbränden geschwärzt. Zwischen den schwarzen Baumstämmen wuchsen schon wieder kleine Pflänzchen mit gelben Blüten. Riesige Schluchten taten sich auf, mit filigran modellierten Felstürmchen, wie Wesen aus Stein. Wind, Wasser und Eis ließen die Kanten des Plateaus im Laufe von Millionen von Jahren erodieren und formten daraus diesen riesigen Kessel. Der Bryce Canyon ist bis zu 5 km breit, 19 km lang und bis zu 240 m tief. Wir waren begeistert von diesem Anblick bis in den endlosen Horizont. Aber auch die Tierwelt war für uns am Ponderosa Point um eine Einlage nicht verlegen.  Ein riesiger schwarzer Vogel, irgendein Krähentier, war angetan von unseren Weintrauben. Vorsichtig pickte er/sie uns die süßen Kügelchen aus den Händen, keine Scheu, offensichtlich gut eingeübt mit anderen Touristen. Wir hätten noch stundenlang an den Felskanten über diese Landschaft gucken können, immer wieder entdeckten wir interessante Bilder, die man aus den Skulpturen bilden konnte. Es war ein Ort der Stille und des “Zur – Ruhe -Kommens”.  Irgendwann mussten wir uns dann doch noch schweren Herzens von diesem steinernen Universum losreißen und wir fanden in Hatch ein hübsches kleines Motel und auch ein Restaurant mit freundlicher Bedienung und gutem Essen,  wo wir dann den Tag gebührend ausklingen lassen konnten.

 * 04.06.2011  22:00 Uhr OZ Kayenta / Arizona

Heute führte uns unsere Tour zunächst von Hatch Richtung Kanab. Auf dem Weg besichtigten wir eine „Moqui-Höhle“, die im 1. und 12. Jh Indianern als Behausung diente. Der spätere Besitzer war R. Chamberlain, der Oberstatist aller Westernfilme und guter Kumpel von Ronald Reagan. Urkunden und Preise belegen dies und auch ein Schreiben aus dem weißen Haus. Dazu jede Menge Fotos in allen möglichen Rollen – auch Indianerrollen. Dazu war er in seiner Jugend ein großer Football-Star, bevor er umgesattelt hat. Die Cave wurde dann schlicht und einfach als Kneipe genutzt, mit einem Raum voller Barhocker und einer langen Theke und nebenan eine riesige Tanzdiele. Die wirklichen Schätze seiner Höhle hat er erst viel später gefunden. Dinosaurier-Tracks und Spuren von Ureinwohnern in Form von Keramik und Werkzeug. Und seine Tanzdiele ist von Natur aus leuchtend, so als wäre bei uns eine lilafarbene Lichtröhre an. Sein Sohn führt nun das Erbe heute in Form eines Museum weiter. Nach Kanab fuhren wir vorbei an den Vermillion Cliffs National Monuments über Big Water zum Lake Powell. Der 216 m hohe Glen Canyon Dam staut hier den Colorado River zum zweitgrößten Stausee der USA. Hier legten wir einen Badestopp ein und genossen nach der kalten Nacht in Hatch den warmen Sandstrand. Weiter ging es zum Glen Canyon Dam. Nach einer Besichtigung fuhren wir nach Page und, vorbei am Antelope Canyon, Richtung Monumet Valley.  Der Canyon ist zwar sehr sehenswert, jedoch wird das Areal von den Navajo-Indianern kontrolliert und somit sind die Preise auch entsprechend hoch.  Das wäre zwar sich im Budget gewesen, jedoch reizte uns das Monumet Valley  mehr.  Eine beeindruckende Landschaft, genau wie sie in jedem guten alten John-Wayne-Cowboy-Streifen nicht fehlen darf. Der unaussprechliche indianische Name ist Tse’Bii’Ndzisgaii. Zahllose Western und Werbespots machten die mächtigen Monolithen und Tafelberge des Wüstentals weltberühmt. In dem Tal leben noch heute weit verstreut einige indianische Familien in ihren traditionellen Hogans. Eingecheckt haben wir im Wetherill Inn in Kayenta.

 * 05.06.2011  20:00 Uhr OZ Willams / Route 66 / Arizona

Nach einem sehr guten Frühstück in Kayenta am Monument Valley sind wir 250 km durch endloses Nichts – Indianerland – gefahren. Wir haben unterwegs mehr Pferde und Rinder als Menschen gesehen. Eine Landschaft aus Sand, Stein, vertrocknetem Gestrüpp und Grasbüscheln, stacheligen Sträuchern und immer wieder ausgewaschenen flachen Flussbetten, vor deren Durchfahrt stets mit Schildern wie „FLASH-FLOOD-AREA“ oder „WATCH FOR WATER ON ROAD“ evtuelle Gefahrenstellen bei Regen angekündigt wurden. Am Grand Canyon haben wir das Highlight der bisherigen Reise erlebt. Der Grand Canyon gehört zu den großen Naturwundern und wird oft als der größte geologische Schauplatz der Erde beschrieben. Die Schlucht im Norden Arizonas ist ca. 450 km lang, zwischen sechs und 30 km breit und bis zu 1800 Meter tief. Der Kaybab Kalkstein, an den Rändern des Canyon, wurde vor 270 Mio. Jahren geformt. Das älteste freiliegende Gestein am Grund des Canyon, Vishnu Grundgestein, ist ca. 1840 Mio. Jahre alt. Obwohl die Felsen alt sind, hat sich der Canyon erst vor ca. 5 bis 6 Mio. Jahren gebildet. Vor ca. 70 Mio. Jahren bildeten sich im westlichen Nordamerika Berge durch Hitze und Druck zweier tektonischer Platten. Das sogenannte Colorado Plateau erhob sich um mehr als 3000 m, jedoch ohne typische Verformung oder Faltung  der Schichten. Seit Millionen von Jahren verursachten Hitze und Kälte Spannungen im Gestein, es splitterte und brach. Wasser drang in die Spalten, gefror, Risse entstanden. Ohne den Colorado River würde es den Grand Canyon nicht geben. Das über die westlichen Hänge der südlichen Rocky Mountains abfließende Wasser transportierte Sand und Kiesel und schnitt sich durch die Felsschichten. Vom Yavapai Point (Aussichtspunkt) am South Rim bis hinunter zum Colorado River ist der Höhenunterschied 1400 m. Dennoch fließt der Fluss hier noch immer 750 m über dem Meeresspiegel. Die Breite des Canyon ist ein Ergebnis des Einstürzens von Felsschichten um den Fluss und seine Nebenflüsse herum. Diese schleichende Krankheit mit dem Namen Erosion setzt sich auch weiterhin fort. Die Gebirge erodieren bis zum Grund, bis hinunter zu den Wurzeln. Irgendwann verschwinden sie. Das Zusammenwirken von Tiefe, Weite und Länge – das Zusammenspiel von überwältigender Dimension – macht den Grand Canyon zu etwas ganz Besonderem. Der Nationalpark ist auf der Südseite ganzjährig geöffnet und somit nahmen wir den South Rim in Angriff. Auf den Schildern entlang der Strasse zum und am Canyon wird vor Hirschen, Berglöwen und tief fliegenden Flugzeugen gewarnt aber auch „IN COLD WEATHER ROADS MAY BE ICY“. Die vereiste Fahrbahn war jedoch sehr unwirklich zu begreifen, da uns die Hitze das Wasser, das wir vorher literweise in uns hinein gegossen hatten, aus den Poren trieb. Wir arbeiteten uns von einem zum anderen Aussichtspunkt per Auto vor, stiegen aus, guckten, fotografierten, schwitzten, staunten und fuhren immer weiter auf dem Plateau den Canyon entlang. Wir waren auf diesem Weg stets in Begleitung von amerikanischen Harley – Davidson – Drivern, die uns fast bei jedem Halt fröhlich zunickten und hin und wieder einen Plausch mit uns hielten (Probesitzen auf den Harleys inbegriffen).  Jeder Aussichtspunkt brachte ein anderes, unerwartetes Bild. Die Tiefen und Weiten die wir mit unseren Augen einfangen durften, sind in Prospekten, Internetbildern und Berichten nicht zu ermessen gewesen. Aber nicht nur der Anblick, auch Museen mit Indianergeschichte sowie die Namen der Aussichtspunkte zeigten ihren eigenen Flair: Navajo Point, Lipan Point, Moran Point, Grandview Point, Yaki Point, Mather Point usw. Wir sahen ganz unten im Tal den Colorado River in den Farben Türkis, Blau und Grün, teilweise von Sand eingefasst. Der Entschluss, einen Hubschrauberflug zu unternehmen, war die beste Entscheidung.  Über die Kopfhörer begrüßten uns die beiden Piloten in Englisch und dann, als wir starteten und über das bewaldete Plateau flogen, wurden wir mit Musik und wichtigen Daten und Fakten zum Grand Canyon versorgt. Auf einmal fiel die Ebene senkrecht unter uns ab, wie eine Tischkante. Der Anblick war atemberaubend, als sich ein unbeschreibliches Panorama eröffnete. Immer wieder tauchten wechselnde, spektakuläre Formationen unter und vor uns auf, jede Kurve zeigte eine andere Perspektive. Je nach Lichteinfall änderten sich die Färbungen der Felsen. Wo auch immer wir hinsahen, einfach gigantisch und in unseren kühnsten Erwartungen niemals geahnt. Während des Fluges über und durch den Canyon hatten wir mit dem sogenannten Kloß im Hals und mit den Tränen zu kämpfen, was wir an dieser Stelle gern zugeben. Als etwas Unvergleichbares, Unvergessliches, Wunderschönes und vor allem Gewaltiges haben wir diesen Canyon in Erinnerung, obwohl wir nur einen winzigen Bruchteil davon gesehen haben. Dieses großartige Erlebnis wird uns unser Leben lang begleiten. Fast könnte man ein wenig neidisch werden auf die Indianer, die hier einst gelebt haben auf dem Colorado Plateau, die hier gejagt und gefischt haben. Diese Szenen aus den guten alten Indianerfilmen,  spielten sich vor unserem inneren Auge ab und zunehmend sprachlos und in uns gekehrt verließen wir diesen magischen Ort, den wir glücklicherweise erleben durften, der uns total verzaubert und uns unsere Winzigkeit als Menschen in der Natur gezeigt hat. Inzwischen sind wir an der Route 66 in Williams angekommen und in einem urigen Motel abgestiegen. Auch hier fand sich, bikergerecht und „ami“- mäßig, wie in vielen anderen Hotels und Motels, eine Holy Bible im Zimmer. Weiter geht es morgen auf der Mother-Road.

* 06.06.2011  22:00 Uhr OZ Camp Verde / Arizona

Nach einem Selbstversorger-Frühstück sind wir nach Flagstaff aufgebrochen. Von Wiliams aus fuhren wir über die alte Route 66, die dann auch erstmal geküsst werden musste. Beweisfoto vorhanden. Flagstaff ist eine nette Studentenstadt, die 2136 m hoch in den dichten Kiefernwäldern des Coconino National Forest liegt.  Wir bummelten durch die netten kleinen Strassen mit ihren Cafés, Kneipen und kleinen Geschäften. Im Lowell Observatorium auf dem Mars Hill wurde 1930 der Planet Pluto entdeckt. Wir entdeckten dann mal den Weg zum Walnut Canyon, wo wir eine Wanderung, besser gesagt zunächst einmal ca. 200 Treppenstufen hinab und später wieder hinauf, gefühlte 1000 Stufen) zu den Resten der Sinagua-Klippenhausruinen unternahmen, die dort von ca. 1125 bis 1250 von den Püblos bewohnt wurden. Es war beeindruckend, hier so einfach um die Falswände zu laufen und alles zu besichtigen. Später ging die Fahrt weiter in die frühere Mormonensiedlung Sedona. Angeblich existieren in der Gegend sogenannte Vortexe, Punkte, an denen starke elektromagnetische Felder positiv auf den Menschen wirken sollen. Insoweit hatte Sedona die positive Wirkung auf uns, als dass wir bei dem ausgedehnten Stadtbummel in Uptown, was sich als reines Touristenviertel erwies, unser Geld in der Tasche hielten, weil die Preise das normale Touristenbudget übertrafen. Die letzte Strecke an diesem Tag führte uns nach Montezuma Castle bei Camp Verde. Auch hier wanderten wir zu den teilweise noch vorhandenen sowie nach gebauten Behausungen der Sinagua, die hier von ca. 1200 bis 1450 lebten. Die Felswohnungen wurden ca. 200 – bis 300 m hoch in die Felswände gebaut und wiesen bis zu 45 Zimmer auf, die alle miteinander über Leitern verbunden waren. Endstation ist nun für heute das Comfort Inn in Camp Verde. Unter der Einfahrtüberdachung des Eingangsbereichs befanden ca. 100 Schwalbennester mit und ohne Federvieh, mit und ohne Nachwuchs. Wir fanden, dass das ein Foto wert war. Anschließend haben wir erstmal den Pool getestet und bei einem Poolplausch gleich mal unsere Sprachkenntnisse getestet.

 * 07.06.2011  22:00 Uhr Indio / California

Dieser Tag begann mit einer Fahrt nach Phönix. Ursprünglich wollten wir die Mega-Oase im Valley of the Sun, die 2 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt Arizonas, durchstreifen. Der Großstadt-Anblick bei der Anfahrt auf Phönix ließ uns jedoch umdisponieren. Wir entschieden uns für einen Spaziergang durch die Altstadt von Scottsdale. Im Wild-West-Stil bietet sich ein Bummel durch den Park und die Geschäfte in entspannter Atmosphäre an. Man kann hier Cowboystiefel und Indianerschmuck kaufen, aber auch Kunstgalerien mit beeindruckenden Kreationen besuchen. Zwischendurch zeigte uns das Thermometer mal eben 38 Grad. Später ging es endlos weiter Richtung Westküste. Unterwegs, am I-10 Freeway zwischen Blyth und Indio legten wir eine Pause ein und wurden total überrascht von dem guten Essen, der sehr netten Bedienung und von dem ersten Kaffee aus ansehnlichen und sauberen Tassen. Diese super gute Raststätte sollte man sich merken. Gestärkt ging es weiter nach Indio, wo wir nun eingecheckt haben. Als wir hier ankamen war es schon dunkel. Die Gegend macht nicht so einen tollen Eindruck. Mal sehen, ob morgen noch alle Räder am Auto sind. Also schnell Augen zu, schnell schlafen und schnell wieder aufstehen. Übrigens haben wir inzwischen den 4. Bundesstaat erreicht. Wir sind in Kalifornien/California.

 * 08.06.2011 22:00 OZ Ramona bei San Diego / California

Unser erster Ausflug führte zum Joshua Tree National Park. Die Besonderheit des Nationalparks besteht darin, dass er durch seine großen Höhenunterschiede an den beiden typischen Wüstenformen Südkaliforniens teilhat, an der Colorado-Wüste im Süden und der Mojave-Wüste im Norden, an low and high desert. Im Extrem schwankt die Höhe zwischen 400 und 1500 m. Die Vegetation ist dementsprechend vielfältig: Yuccas, Agaven, sogenannte Smoketrees, Büsche, Gräser und Wildblumen, Ocotillobüsche (Christdorn) mit ihren roten Blüten sowie die Cholla-Kakteen, die aussehen wie borstige Teddybären, mit ihren scharfen Stacheln. Die Yuccas und die prägnanten Felsen, besonders im Wonderland of Rocks, machen den Reiz des Wüstengebietes aus. Zwischendrin erheben sich die bis zu 15 m hohen Joshua-Bäume, die ihren Namen angeblich von den Mormonen-Pionieren erhielten; sei es, weil die Gestik ihrer Äste zum Gebet zu rufen schienen, oder weil sie glaubten, die Bäume wollten ihnen den Weg ins Gelobte Land weisen. Um die Tierwelt zu erkunden wanderten wir auf den Spuren von Heinz Sielmann durch die Landschaft. Schildkröten, Schlangen, Streifenhörnchen, Erdhörnchen, Hasen, Echsen und Eidechsen, hier Chuckwallas und Desert Iguanas, konnte man aus nächster Nähe beobachten. Danach fuhren wir Richtung Palm Springs. Am Stadtrand waren wir dann überrascht, durch einen der größten Windparks zu fahren, die wir in unserem Leben gesehen hatten. Windkraftanlagen in allen nur erdenklichen Größen standen hier. Hunderte, tausende Windmühlen drehten sich in den Wind und fingen den Wind auf und wandelten ihn in Elektrizität. Wir waren sehr erstaunt, so ein Bollwerk der erneuerbaren Energien mitten in den USA zu finden. Doch waren wir auch sehr beeindruckt, dass sich die Amerikaner doch Gedanken um dieses sensible Thema machten, das unsere Zukunft sicher bestimmen wird. Palm Springs ist die Après-Wüste, mehr desert als desert, mehr Cocktails als Skorpione. Ein Jungbrunnen für alternde Steinreiche. Wir schauten uns also auch die Häuser der prominenten Bewohner an. Wir fuhren durch Straßen, die nicht nur sauber waren, sondern ebenfalls gesäumt von hunderten dreißig Meter hohen Palmen. Es folgte eine lange Fahrt Richtung San Diego. Das Coachella Valley verschwand nur langsam, weil sich die Strasse nur umständlich die Berge hinauf quälte. Ab und zu legten wir einen Fotostop mit Blick auf das riesige Tal ein. Auf der Höhe ging es durch kleine Dörfer wie Cahuilla und Aguanga. Wir entschieden uns gegen die Strecke durch den Anza-Borrego Desert State Park und später durch Julian. Wir hielten uns westlich und wurden mit einem wunderbaren Anblick auf riesige Ranches mit endlos weiten Weiden belohnt. Rinder, Pferde und Schafe in großen Mengen waren darauf zu sehen. Wir hatten schon nicht mehr mit einem Motel gerechnet, da unser Sprit zu Ende ging und zwei Tankstellen keinen mehr verkauften (1x gas out und 1x geschlossen ab 16 Uhr). Wir befürchteten schon, irgendwo einfach stehen zu bleiben und im Auto schlafen zu müssen. Außerdem war nirgends ein Hinweis auf Hotels oder freie Zimmer zu finden. Doch irgendwann tat sich an einer Strassenkreuzung doch noch eine Tankstelle auf, zwar mit Horrorpreisen, jedoch mit funktionierenden Zapfsäulen Der nette Tankwart riet uns nach Ramona weiter zu fahren, ein paar Kilometer, was uns dann auch tatsächlich ein Zimmer in einem netten kleinen Motel einbrachte. Außerdem kamen wir in Ramona in den Genuss eines Super-Steaks bei Sizzlers.

 * 09.06.2011 San Diego Sea World

Wir kehrten heute ziemlich früh Ramona den Rücken, um nach San Diego zu fahren. Auf der Strecke fielen uns, wie auch schon sehr oft zuvor, die Ansammlungen von Briefkästen an Straßenkreuzungen oder -einfahrten auf. Sicherlich zur Freude der Briefträger. Nach ca. 1 Stunde Fahrt waren wir pünktlich zum Einlass am Sea World Park in San Diego. Hier befindet sich das größte Ozenarium der Welt mit hervorragender Arktisausstellung und künstlichem Korallenriff sowie einer artgerechten Tierhaltung. Wer später ernsthaft behaupten will, in San Diego gewesen zu sein, der muss ganz einfach Sea World gesehen haben. Es ist ein lebendes Wassergesamtkunstwerk mit dressierten Meeresgetier, dessen ausgefeilte Kunststücke in Verbindung mit Akrobatik  die Eintrittspreise ( 70 Dollar p.P. ) rechtfertigen. Wir haben super tolle Shows mit Delphinen, Orkas, Seelöwen, Seehunden, Pilotwalen, Papageien, Ottern sowie Haustieren gesehen. Die Anlagen der Tiere waren gigantisch anzusehen, egal ob über der Erde oder unter Wasser. Der Park ist absolut sehenswert und wir sind aus dem Staunen nicht heraus gekommen. Wir verbrachten den gesamten Tag dort und haben leider noch nicht alles gesehen.  Eingecheckt haben wir im Mission Valley Resort in San Diego. 

 * 10.06.2011  22:00 Uhr San Diego / California

Heute besichtigten wir das Urlaubsparadies am Pazifik mit dem wohl besten Wetter der gesamten Vereinigten Staaten. An der geschützten San Diego Bay lag einst die Wiege Kaliforniens. Hier gründeten die spanischen Padres ihre erste Mission. Später wurde die Stadt zum wichtigsten Kriegshafen, doch erst in den 1990ern ist San Diego zur zweitgrößten Stadt Kaliforniens (3 Mio. Einwohner) und zum Touristenziel aufgestiegen. Abgesehen von einer endlosen, traumhaften Küste, findet man hier neben exklusiven Restaurants eine bunte Mischung aus Kultur und Attraktionen. Die Szenerie atemberaubend. Herrlicher Sandstrand mit verschwiegenen Buchten, hohe Berge und faszinierende Wüsten im Hinterland. Super moderne Einkaufzentren, ausgefallene Boutiquen und sogar ein riesiger Flohmarkt locken mit oft sensationellen Angeboten. Zuerst waren wir in Down Town, was lt. Reiseführer ADAC sehr sehenswert ist. Den Eindruck hat Down Town bei uns nicht hinterlassen. Einfach nur Großstadt, wie woanders auch. Der Hafen zeigte dagegen ein interessanteres Bild, das wir mit einem Besuch des Flugzeugträgers USS Midway abrundeten. Auf dem Flugzeugträger fand erstmals ein Veteranentreffen mit Bikes statt. Es war ein fantastisches Bild die blitzenden Motorräder, fast nur Harleys, auf dem Seitendeck des Flugzeugträgers zu sehen. Danach ging es nach Old Town, was absolut zu empfehlen ist. Zwar gibt es dort jede Menge Restaurants und Andenken – Lädchen, allerdings in wunderschönen, im mexikanischen Stil gebauten kleinen Häusern. Sehr beeindruckend und an jeder Ecke gibt es was Interessantes zu sehen. Für einen Besuch im Botanischen Garten reichte dann leider die Zeit nicht mehr.

 * 11.06.2011  22:00 OZ Los Angeles / California

Unser Weg führte weiter nach Los Angeles, neben New York die zweit größte City. L.A. wurde 1781 als spanischer Kolonialposten in der weiten Küstenebene am Fuß der San Gabriel Mountains gegründet. Uferlos erstrecken sich auf einem Areal von der Größe Schleswig Holsteins Städte und Ortschaften, locker verbunden durch ein verwirrendes Netz von 14-spurigen Highways und Straßen, auf denen ständig Stau herrscht.  In L.A. wohnen ca. 18 Millionen Menschen.  Ein markantes Zentrum gibt es hier nicht und die Stadt ist verhältnismäßig schmutzig. Deshalb konzentrierten wir uns auf die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, wie Hollywood mit dem berühmten Buchstabenzug in den Hollywood Hills, dem Walk Of Fame, Beverly Hills mit den teuren Villen der Superreichen und Schönen, St. Monica, Venice und Malibu. Wir machten einen kleinen Strandspaziergang und beobachteten die Surfer. Obwohl L.A. von allen amerikanischen Städten das höchste Erdbebenrisiko hat, scheint dies hier allem Anschein nach niemanden zu tangieren. Jährlich werden hier bis zu 15 000 Erschütterungen registriert, deren Auslöser der berüchtigte Andreasgraben ist, der durch die Stadt verläuft und zahlreiche Verzweigungen aufweist.

 * 12.06.2011  22:00 Uhr Los Angeles

Den ganzen Tag verbrachten wir in den Universal Studios Hollywood. Wir sahen hinter und vor die Kulissen des Filmgeschäftes und waren erstaunt über die Tricks in den Filmen. Wie gigantisch alles auf der Leinwand wirken kann und doch nur im Kleinen erarbeitet wird. Fast lächerlich erscheint einem dann ein Horrorfilm. Die Studiotour haben wir gleich zweimal gemacht, weil man nicht alles sofort aufnehmen konnte. Hier sahen wir die Produktionsstätten von Desperate Housewives, Zurück in die Zukunft, Die Mumie, Psycho, Jurassic Park und viele mehr, verbunden mit Erdbeben, Überschwemmungen, Explosionen und Pyrotechnik. Dem weißen Hai sahen wir auch in die Augen, besser gesagt auf seine Zähne. Die gebotenen Shows waren überwältigend, hier vor allem Waterworld mit den fantastischen Stunts und Effekten. Wir sind aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen. Da wir uns für einen Zusatzbeitrag zum normalen Eintrittspreis entschieden hatten, durften wir uns bei jedem Fahrgeschäft und jeder Show auf dem Pfad des “Gate A” bewegen, was uns vergeudete Wartezeit ersparte und reservierte Plätze bescherte. Sehr gute Entscheidung. Es war zwar eine teure Angelegenheit, jedoch auf jeden Fall seinen Preis wert.

 * 13.06.2011 22:00 Uhr OZ Solvang / California

Heute haben wir Los Angeles endgültig den Rücken gekehrt, um zunächst Santa Barbara anzusteuern. Die altspanische Missionsstadt (ca. 92.000 Einwohner) rund zwei Stunden Fahrt nördlich von L.A. zählt zu den beliebtesten Ferienorten an Kaliforniens Riviera. Hier gibt es lange schöne Sandstrände und ein in charmantem Kolonialstil erbautes Geschäftsviertel. Am Pier Stearns Wharf lockt das Beachlife. Frischer Fisch, direkt aus dem Pazifik war unser Mittagessen. Danach ging es weiter nach Solvang. Hier haben wir spontan entschieden zu übernachten und uns den Ort anzusehen. Solvang ist das „dänische Dorf Kaliforniens“. Die ehemaligen dänischen Einwohner haben den Ort nach ihrer Heimat erbaut. Gegessen haben wir jedoch im „Heidelberg“ Sauerkraut und dazu gab es Warsteiner dunkel. Prost! 

 * 14.06.2011 22:00 Uhr OZ Monterey / California

Ja, für alle Pferdefreunde…wir waren heute früh auf der Flag Is Up Farm von Monty und Pat Roberts. Wir haben den richtigen Zeitpunkt erwischt und bei der Arbeit in den Roundpens mit der Monty-Roberts-Methode des JOIN-UP zugesehen. Die Farm des wahren Pferde – Flüsterers hat uns fasziniert. Überall herrschte hier eine absolute Ruhe, trotz Geschäftigkeit. Wir konnten uns hier einfach so auf dem Gelände alles ansehen und Fragen stellen. Außerdem besuchten wir Shy Boy in seiner Box.  Die Ranch ist riesig, super gepflegt und wunderschön gelegen. Es war faszinierend zuzusehen, mit welcher Ruhe und Geduld mit den Pferden gearbeitet wurde. Wir fuhren schon seit geraumer Zeit an den vielen endlosen Obstplantagen auf unserer Fahrt durch das sonnige Kalifornien vorbei, sowie auch an riesigen Weinfeldern. Weiter ging es über den berühmten Highway 1, die Küste entlang. Immer wieder legten wir Zwischenstopps ein, um in und an Buchten den Blick auf den Pazifik zu genießen und mit neugierigem Getier unsere Zwischenmahlzeit zu teilen. Bei Hearst Castle, dem kalifornischen Neuschwanstein, machten wir eine Pause. Amerikanische Touristen zieht dieses pompöse Unikum magisch an. Uns ließ es den Puls nicht höher schlagen. Die Infos im Besucherzentrum reichten uns. Also ging es weiter den Highway entlang. Wir kamen jedoch noch nicht einmal über die Grenzen der Hearst Ranch hinaus. In einer Bucht ruhten sich See-Elefanten aus. Masse an Masse, seelenruhig schlafend, Große und Kleine, auf dem Rücken, auf dem Bauch, einfach nur relaxen. Der Haltepunkt war jedoch nicht nur in Hinsicht auf diese gigantischen Tiere ein Erlebnis. Jede Menge andere „Bewohner“ tierischer Art dieses Points hatten sich hier auf Touristen eingestellt. Mit weiteren, ständigen Zwischenstopps an wunderschönen Plätzen entlang der Küste fuhren wir bis Monterey. Hier haben wir eingecheckt und den Abend an der Fishermans Wharf mit Blick auf die Seelöwen im Yachthafen und bei Fish and Chips sowie Shrimps und einem köstlichen California Wein ausklingen lassen.

 * 15.06.2011  19:30 Uhr OZ Fairfield / California bei Mäckes

Heute früh fuhren wir weiter den Highway No.1 in Richtung  San Francisco. Natürlich waren auch auf dieser Strecke immer wieder Zwischenstopps in und an Buchten und natürlich auch an der Tankstelle notwendig. Auch hier trafen wir nette Menschen auf Bikes, natürlich zumeist Harleys. Eine Gruppe war aus Ostwestfalen, Borchen.  Über die San Francisco-Oakland Bay Bridge sind wir in die Heimat des Lolly – Gesetzeshüters Kojak gefahren. Zwar sagt man San Francisco nach, eine der fußgängerfreundlichsten US-Großstädte zu sein, jedoch meisterten wir aufgrund unserer Erfahrungen in den zuvor bereisten Großstädten, lieber das wunderbare Straßenmosaik mit unserem Dodge. Nach den schönen Straßenzügen um Alamo Square, einer Fahrt durch die Market Street und Chinatown fuhren wir filmreif die Strassenschluchten Richtung Lombardstreet ab. Die berühmte kurvenreiche Strecke absolvierten wir selbstverständlich einwandfrei. Danach machten wir einen längeren Halt an der Fishermans Wharf, hier natürlich am Pier 39, bei den Seelöwen. Allerdings lädt der Pier 39  nicht nur zum Tier gucken ein. Ein Bummel durch die hübschen kleinen Geschäfte war unerlässlich. Endgültig erreichten wir am späten Nachmittag die Golden Gate Bridge. Wir hatten einen fast klaren Blick auf die gesamte Brücke und auf Alcatraz. Die Bilder zeigen es.  Nachdem wir das Bauwerk gebührend bestaunt haben, einfach gigantisch, fuhren wir selbstverständlich über die Golden Gate Bridge um die San Pablo Bay. Nun sind wir in Fairfield angekommen und lassen den Tag gemütlich ausklingen, bei Mäckes.

🙂 🙂 🙂

An dieser Stelle möchten wir uns bei Euch allen für die Reiseunterstützung aus der Heimat bedanken. Wir freuen uns jeden Tag auf Eure Nachrichten und schreiben auch immer wieder gern unsere kurzen Reiseberichte. Ein paar Infos haben wir für Euch mal zusammen getragen:

4329 km bisher gefahren

473 Liter Benzin verbraucht

13 verschiedene Hotels / Motels aufgesucht

3732 Fotos geschossen

3000 Höhenmeter bewältigt

5 bis 38 Grad Celsius Temperaturunterschiede ertragen

endlose Kilometer Nichts, noch mehr Kilometer Weinanbau und Erdbeeren, Pferde- und Rinderweiden

rote, gelbe, schwarze Steine und Felsen jeder nur erdenklichen Größe und Art

Tier- und Pflanzenwelt in enormer Vielfalt

Das Wetter war uns bisher immer gnädig gestimmt und wir hatten nur an einem Tag 2 Stunden leichten Nieselregen. Wir sind an jedem Ort, in jedem Geschäft, Hotel usw. immer super nett und freundlich empfangen und bedient worden.

Uns ist aufgefallen, dass Amerika, zumindest in den von uns bereisten Staaten, ein sehr behindertenfreundliches Land ist. Andererseits waren wir schockiert von den enormen Unterschieden zwischen Arm und Reich, hier vor allem in den Großstädten.

Abschließend zum heutigen Tag herzliche Urlaubsgrüße nach Hause an den Jaschke- sowie Leschnik-Clan, an Severins, Hoffs, Ehmkes, Bunsen und…und…und…Mensch und Tier vom Waldgut Altenhof und die fleißigen Mitarbeiter der Brücke Südwestfalen gGmbH, Firma dng-it (hier vor allem Herrn Sting ein herzliches Dankeschön für das Einpflegen der Bilder), Bäckerei Kirfe in Steina, den Alten Bahnhof 12 und alle anderen, die wir jetzt hier vergessen haben ( nicht böse sein, wenn wir hier nicht alle namentlich nennen, ihr werden auf jeden Fall im Vertrag mit den Universal Studios im Nachspann erwähnt ).

Wie Ihr also lesen könnt, geht es uns gut und wir freuen uns mit Euch auf den Rest der Reise.

🙂 🙂 🙂

 * 16.06.2011 20:00 Uhr OZ Groveland / California

Unsere Tour führte uns heute von Fairfield weiter über Sonora und Columbia nach Groveland. In Sonora besichtigten wir die sehr schöne Innenstadt. Zumindest den alten Teil der Stadt. Die Häuser sind, wie wir es aus Westernfilmen kennen, aus Holz gebaut und reichlich mit kleineren Schnitzereien verziert. Jedes Haus hat eine andere Farbe. Die Stadt hat ca. 4500 Einwohner und galt um 1850 einmal als die „Königin der südlichen Minen“. Sie wurde kurz zuvor von mexikanischen Minenarbeitern gegründet . Als die Minen nichts mehr hergaben, zogen die Gringos ab. Wir zogen auch weiter, nach Columbia. Mit Columbia ist eine ganze Stadt aus Goldgräberzeiten zum State Park geworden. Man kann hier selbst ausprobieren, wie es ist, mühsam Gold zu waschen. Neben Saloon und Postkutsche gibt es hier außer den vielen kleinen Geschäften auch ein Gefängnis. Alles eben, was zu einer kleinen Goldgräberstadt gehörte. Wir haben eingecheckt in Groveland. Das ist lt. Karte der letzte Ort vor dem Yosemite National Park. Hier im Ort wird alles dafür getan, dass die Gäste naturnahe Erholung finden (wir werden auf King – Size – Luftmatratzen im Zelt schlafen, weil hier am Wochenende kein Zimmer unter 300  p. Nacht zu kriegen ist). Einfach super.

 * 17.06.2011  22:00 Uhr OZ El Portal

 “Das Tal der Bären“ nannten die Indianer das Yosemite Valley: „O-Ham-i-te“. Daraus wurde Yosemite. Bären gibt es heute noch. Der Yosemite ist ein 3080 qkm großes Naturparadies mit einer bis zu 1 km tiefen Bergwelt aus riesigen Felsen, grünen Tälern, dichten Wäldern und mächtigen Wasserfällen, wovon sich die Wassermassen der Yosemite Falls 740 m in die Tiefe stürzen. Damit ist dies der höchste Wasserfall Nordamerikas. Das Tal wurde vor 250.000 Jahren von gewaltigen Eismassen geformt. Der Merced River hat sích tief in die urwüchsige Landschaft gegraben und ein langgestrecktes Tal geformt. Neben den Eichhörnchen, die hier überall zu finden sind, bevölkern auch Mule Deer (Maultierhirsche) und anderes Wild den Nationalpark. Über 250 Vogelarten sind hier heimisch. 4 Millionen Menschen besuchen den Park jährlich, daher wird dieser hin und wieder wegen Überfüllung geschlossen.  Vor mehr als 2000 Jahre ging es ruhiger zu, da verbrachten hier die Indianer ihre Sommer in rancherias und Camps, wohnten in ihren teepees und nannten sich Ahwahneechees, „Bewohner des tiefen grasigen Tals“. In den 1850ern wurden sie im Zuge des Goldrauschs vertrieben. Der Glacier Point, einer der besten Aussichtspunkte in dem Naturschutzgebiet, lag während der letzten Eiszeit noch unter einer dicken Eisschicht verborgen. Heute ist er von dichten Wäldern umgeben. Hier hat man einen einmaligen Blick auf die Berge. Man kann sich nicht satt sehen an dieser landschaftlichen Schönheit. Wir waren wieder mal überwältigt und konnten einfach nur diese wunderbare Naturlandschaft ansehen, bei herrlich strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel.

 * 18.06.2011 21:00 OZ Bishop /California 

Nachdem wir in den letzten drei Wochen die Nachrichten über die Öffnung des Tioga Passes verfolgt haben, kam vorgestern dann endlich die Info über das Internet, dass der Pass heute früh um 8 Uhr geöffnet werden sollte. Wir hatten schon eine Ausweichroute überlegt und waren heute früh froh, den Tioga Pass in Angriff nehmen zu können. Wegen des hohen Schneefalls ist die Tioga Road im Winter geschlossen. Die Tioga Road kreuzt den Yosemite National Park von Westen nach Osten und führt an alpinen Bergwiesen und klaren Bergseen vorbei. Wildtiere sind hier gar nicht immer so scheu. Daher ist überall Füttern verboten. Die Strecke führte uns über 3000 m hoch durch den Schnee. Auf der anderen Seite ging es natürlich wieder hinunter, bis  zum Mono Lake. Dieser tiefblaue, spiegelglatte See ist geschätzte 1 Million Jahre alt und ist einer der ältesten Seen in den Vereinigten Staaten. Aus seinem salzhaltigen Wasser erheben sich spektakuläre Gesteinsbildungen, sogenannte Tufa Tower. Der Spaziergang am See verursachte bei uns Atemprobleme und Kopfschmerzen, daher fuhren wir kurzfristig weiter zur nahegelegenen Geisterstadt Bodie. Die Minenstadt Bodie ist die berühmteste ghost town in Kalifornien. In den 1870er Jahren war hier der Teufel los, denn Bodie galt als eine der ruppigsten Boomstädte im Wilden Westen. 1932 verließen endgültig die letzten Bewohner diesen Ort. Die Strasse zu den windschiefen Holzhäusern, der Mine und natürlich dem Friedhof ist nur zum Teil asphaltiert, daher war nicht nur die Besichtigung von Bodie ein Erlebnis, sondern auch die Fahrt dort hin. Heute machten uns die Temperatur- und Höhenunterschiede reichlich zu schaffen. Wir haben ein nettes Hotel in Bishop gefunden, unsere Wäsche gewaschen und ein leckeres Essen beim Chinesen geschlemmt. Alles wieder gut.

 * 19.06.2011 21:00 Uhr Las Vegas / Nevada

Unsere Route führte uns heute über Big Pine, Independence und Lone Pine ins Death Valley. Schon die Einfahrten zum „Tal des Todes“ gleichen einer weichen Mondlandung. Death Valley wurde von den Shoshonen „tomesha“, „brennender Boden“, genannt. Die frühen Siedler gaben ihm den noch fataleren Namen, als sie hier 1849 auf der Suche nach Goldquellen durchzogen und hofften, das Tal sei eine Abkürzung.  Die enormen Höhenunterschiede, Badwater ist der tiefste Punkt der USA (85,5 Meter unter NN), rund 1750 Meter beim höher gelegenen Dante’s View, machten uns reichlich Probleme.  Ebenso stieg die Temperatur bis auf 43 Grad Celsius. Mehr oder weniger sehenswert waren Stovepipe Wells, Furnance Creek Ranch und weitere Vista Points wie die Sanddünen und Salzseen. Die Salzpfanne entstand durch das Austrocknen eines ehemals bis zu 200 m tiefen Sees vor 3000 Jahren. In der Racetrack Playa bewegen sich die Felsbrocken auf mysteriöse Weise über den Sand, auf dem sie einschlugen, nachdem sie zuvor von ihrem Mutterfelsen abgebrochen waren. Eine Theorie besagt, dass gelegentlich nachts der Sand durch Regen rutschig wird und starke Winde die Gesteinsbrocken über den Sand treiben. Laut einer von einem Mitarbeiter der NASA vorgestellten Theorie ist es jedoch wahrscheinlicher, dass eine Kombination aus oberflächlicher Vereisung und unter dem Eis entlang strömenden Wassers die Steine in Bewegung bringt. Wir haben uns dann für den direkten Weg nach Las Vegas entschieden und auf eine Abkühlung im Pool gehofft. War wohl nix. Wir waren zwar im Pool, jedoch zeigte das Thermometer bei Ankunft in Las Vegas noch immer lockere 35 Grad.

 * 20.06.2011 21:00 Uhr OZ Las Vegas

Was wäre ein Besuch in den Staaten ohne das Eldorado inmitten der Wüste, dem Spielerparadies seine Zeit zu widmen. Glitzermetropole mit ihren schätzungsweise 600.000 Einwohnern. Die erste Siedlung wurde 1854 von den Mormonen gegründet, aber bereits 3 Jahre später wieder aufgegeben. Mitte der 1860 Jahre errichtete dann die US Armee „Fort Baker“, das zu einem wichtigen Zwischenstopp für Eisenbahn- und Wagentrecks von West nach Ost wurde. Aber erst mit dem Bau des Hoover Staudammes von 1931 – 1935 und der gleichzeitigen Legalisierung des Glücksspieles, begann die Stadt kontinuierlich zu wachsen. Heute ist sie die größte von Nevada und wird jährlich von ca. 40 Millionen Touristen überschwemmt. Der Wasser- und Stromkonsum ist gigantisch. Keine Stadt der Welt verbraucht mehr Energie und allmählich scheint man sich ernsthaft Gedanken über diesen Wahnsinn zu machen. Wen wundert es da noch, dass täglich ganze Bataillons von Arbeitern, Technikern und Ingenieuren unterwegs sind, um dieses enorme System zu warten und am Laufen zu halten, da der größte Albtraum nach wie vor ein Stromausfall wäre. Erstaunlicherweise aber sind nicht, wie man logischerweise denken könnte, Sonnenkollektoren, die in der Wüste geradezu optimale Bedingungen hätten, auch nicht der riesige Hoover-Staudamm (lediglich 2%), sondern ausgerechnet die Umwelt verpestenden Kohlekraftwerke Lieferanten. Den Vormittag verbrachten wir damit, das Las Vegas Premium Outlet North leer zu kaufen. Am Nachmittag haben wir natürlich auf dem Strip geschwitzt. Geschafft haben wir nur einige wenige Hotels, wie z. B. das MGM, Bellagio, Caesars Palace, Flamingo…… Danach waren wir platt. Schließlich hatten wir über 30 Grad und die Füße taten auch so langsam weh. Den Tag rundeten wir ab mit einem Essen bei einem israelischen Griechen und einem Sprung in den Pool.

 * 21.06.2011  18:00 Uhr OZ Las Vegas

Den Tag haben wir am Lake Mead, Boulder Beach, verbracht. Sonne ohne Ende bei 37 Grad. Hin und wieder ein Bad im See. Einfach mal ein super Relax-Tag. Muss ja auch mal sein nach über drei Wochen Rundreise.

 * 22./23.06.2011 18:00 Uhr OZ Las Vegas

Heute stand das Ortseingangsschild von Las Vegas auf unserem Besucherplan. Die Little White Chapel lag genau am anderen Ende des Strip. Ansonsten haben wir im Spielerparadies noch mal unser Glück versucht, weil es in den Casinos durch die Klimaanlagen gut auszuhalten ist.  Draußen sind schließlich lockere 45 Grad. Wieder nix gewonnen. Wir versuchen es weiter….Spaß hatten wir jede Menge. Pool ist heute auch noch angesagt.

 * 24.06.2011 Frankfurt / Main – Worms – Bad Fredeburg

Wir sind zwar verspätet, jedoch gesund und munter und mit allen Gepäckstücken gut gelandet.

 * 09.10.2011 Worms – Bad Fredeburg

Es war eine überwältigende Reise und wir haben hier mal einige Informationen:

ca. 5600 km gefahren

ca. 650 Liter Benzin verbraucht

ca. 20 verschiedene Hotels / Motels aufgesucht

4700 Fotos geschossen

mehr als 3000 Höhenmeter bewältigt

5 bis 47 Grad Celsius Temperaturunterschiede ertragen

14-spurige Strassen

unbefestigte Strassen

Superwetter

Amerika ernährt sich nicht nur bei Mäckes oder Burger King

Wir haben in den US-Großstädten oft Schönes und Schmutziges, Reiches und Armes nicht weit von einander entfernt gesehen. Oft zeigen sich diese Städte mit gigantischen Bauwerken und traurig aussehenden Hinterhöfen. Also vielfach wie bei uns auch. Jedoch fanden wir die fantastischsten Gegenden, Orte und Plätze  außerhalb der großen Mega-Städte. Die überwältigenden Gefühle während unserer Reise kann man kaum in Worte fassen. Ehrfürchtig waren wir beim Anblick der Naturlandschaften, winzig vor den gigantischen Ausmaßen, erstaunt über die interessante Tier- und Pflanzenwelt, manchmal ruhig in unsere Erlebnisse versunken,  glücklich dies alles erlebt zu haben und traurig, dass die Reise zu Ende ist. Niemals hatten wir das Gefühl fremd oder unerwünscht zu sein. Überall wurden wir freundlich und zuvorkommend behandelt. Es war wie Nachhausekommen. Vielen Dank, dass Ihr mit uns gereist seid. Wir hoffen, es hat Euch allen so viel Spaß gemacht wie uns. Eure Kommentare und Mails haben wir immer gespannt gelesen. Sie haben uns täglich begleitet. Gern nehmen wir Euch wieder auf unsere nächste Reise, die schon in Planung ist, lasst Euch überraschen, mit. Bis dahin geben wir Euch und uns eine Indianerweisheit mit auf den Weg:  “Alles, was Natur an Gutem schenken kann, schenkt sie uns in Fülle.  Und dazu die Begabung, all‘ das zu genießen …”

 

USA 2011 Kommentare

Vielen Dank für Eure Kommentare und Mails: 

Martina on 07 Mrz 2011 at 11:25   

Hallo Uschi, viel Spaß auf Eurer Rundreise wünsche ich! Liebe GRüße Martina

christiane on 30 Mai 2011 at 09:18

Wünsche Euch eine tolle Zeit!

Elke on 31 Mai 2011 at 13:03

Hi Uschi, gaaaanz viele glückliche Momente auf Deiner großen Reise!!!
Schön, dass ich Dich – wenigstens am PC – begleiten darf.
Liebe Grüße und allzeit gute und entspannte Fahrt, Elke

Angelika Volkmar on 01 Jun 2011 at 13:24 

Hallo ihr drei. Wir haben gedacht das ihr nach USA wolltet und nicht einfach nach London, dort wird eigentlich nicht Amerikanisch gesprochen ob woll es sich fast so anhört. Und jetzt hoffe ich doch das nicht Thomas Koffer weg ist. würde ja gerne sehen wenn er Petra`s und Uschi´s unterwäsche anziehen müsste wenn ja dann bitten wir doch um ein Bild. ( GRINS ) Noch viel spass,  Angelika u Volkmar

Charlette on 01 Jun 2011 at 13:24

Hallo ihr 3,
alle Koffer beisammen??
Wie schauts?Wo treibt ihr euch denn heute rum??
LG Charlette

Anja on 02 Jun 2011 at 08:25

Hallo Uschi,
ich wünsche dir eine wunderschöne Zeit und gaaaanz viel Spaß.
LG Anja

Ines und Steffen on 02 Jun 2011 at 09:43

Hallo Ihr Pechvögel, na hoffentlich habt ihr nicht weiterhin so viel „Glück“, wie beim Start eurer Reise. Wir drücken die Daumen und wünschen euch eine tolle Zeit! Hier übrigens der Link zu einem Garth-Brooks-Performance (gemeinsam mit KISS): http://www.youtube.com/watch?v=O2uslqysYH0  Perfekt für euch passt natürlich folgendes: http://www.youtube.com/watch?v=blCI9w7tw5k  LG, Ines und Steffen

Astrid on 02 Jun 2011 at 11:40

Hallo ihr drei, ja, das war ja schon genug Aufregung für die ersten Tage….Ich hoffe, ihr habt euch jetzt aber gut eingerichtet und die Reise kann starten. Flexibel wart ihr ja schon (Hoover Dam). Gut, dass die Planung ja veränderbar ist.
Uschi, liebsten Dank für die SMS gestern, war erleichtert mal was von dir zu hören. Weiteres per email.
Drück euch alle und wünsche euch die beste Zeit. Fahre in Gedanken mit.
GLG
Astrid

Kalle on 02 Jun 2011 at 14:00

wir, die Neumänner wünschen euch eine tolle tour

Charlette on 02 Jun 2011 at 23:50

Huhu!!
Ihr macht ja einen mit, aber Hauptsache euch gehts gut!!
Hier ist alles tutti, Oma weiß auch Bescheid und werde sie in den nächsten Tagen auf dem neuesten Stand halten!
Liebe Grüße aus dem sonnigen Sauerland….

Anja on 04 Jun 2011 at 05:40

Hallo Uschi,
wirklich super schöne Bilder. Ich wünschte ich könnte dabei sein. Für den heutigen Tag wünsche ich euch dreien viel Spaß und weitere tolle Abenteuer.
L.G. Anja

Thomas und Ulla on 05 Jun 2011 at 10:47

Hallo Uschi,
Grüße auch von uns.
Schöne Bilder, da werden Erinnerungen wach…
Wir hoffen, ihr habt den Rest der Reise viel Spass und mehr Glück mit euren Koffern.
Werden immer wieder reinschauen und hoffen auf weitere tolle Bilder.
Grüße an alle Thomas und Ulla

Charlette on 05 Jun 2011 at 17:41

Hey ihr 3 Ami´s!!!!
Das hört sich ja alles richtig super an, bin neidisch!!
Da habt ihr ja fast eure 1000km voll was??Hab mal eure Route im Internet verfolgt…
Das Hotel nähe Arizona ist ja nahezu zu schön für so eine Ehmke-Severin-Rundreise…mit Pool…:-))Reicht euch etwa keine ausklappbare Liege bei John Wayne im Saloon??
Alles immer noch super hier, Pferde sind fit, Hund wie immer auch und deine Frettchen fühlen sich pudelwohl bei Christiane!
Euch noch eine schöne Zeit und wir hören uns die Tage…Lg

Anja on 05 Jun 2011 at 19:42

Huhu ihr drei,
nah, seid ihr noch alle fit?
Bin jeden Tag gespannt auf neue Bilder und Erzählungen von dir.
L.G. Anja

Christiane on 05.06.2011 at 21:21

Hallo Ihr Drei,

Koffer wieder da? Hier ist alles tutti. Frettis fühlen sich wohl. Viel Spaß noch!!! LG Markus & Christiane

Christiane on 05.06.2011 at 21:22

 …. geile Karre übrigens, da kann man zur Not ja auch drin pennen

MB on 05 Jun at 21:45 

Hallo in Amerika, die Silberhochzeit ist überstanden, wir hatten ein geniales privates BIGBAND KOnzert im eigenen Garten. Endlich finde ich Zeit, bei PETHUS vorbeizuschauen, die Bilder sind ja gigantisch. Beim Lesen des Tagesbuches weiß ich nur, Sie drei haben ein Riesenglück jemanden wie mich nicht dabei zu haben, ich wäre vor Ungeduld ausgeflippt, aber Frau Ehmke ist bei sowas ja sicherlich die Ruhe selbst! Ist der Koffer wieder da oder trägt jetzt irgendwo in Afrika jemand die Cowboystiefel von Frau Ehmke??? Bei der BSW scheint auch alles in Ordnung zu sein. Ich wünsche allen noch eine aufregende Urlaubszeit möglichst ohne Pannen und Gottes Segen! MB

Ulla on 05 Jun 2011 at 22:01

Hallo Ihr Drei,
freue mich jeden Abend auf neue Einstellungen und Berichte auf Eurer Website. Weiter so…. Wünsche euch noch eine super tolle Zeit. Ganz lieben Gruß Ulla

Rositha und Sebastian on 06 Jun 2011 at 21:53

…verfolgen Euch im Reisetagebuch,KLASSE,sind weitergespannt und möchten mit Euch weiter staunen.Schöne Zeit weiterhin

Anja on 08 Jun 2011 at 18:25

Hey, will Bilder kucken!!!!!! Hihi
Das vom Straße küssen auch.
Liebe Grüße Anja

Martina on 10 Jun 2011 at 13:35 

 Liebe Uschi, das hört sich alles total super an bei Euch in Amiland! Und die Bilder sind auch großartig, das kann man sich kaum vorstellen, diese Ausmaße der Täler und Berge der Canyons – grandios. Ich hoffe, ihr habt weiterhin so viele tolle Erfahrungen und Eindrücke! Ab morgen bin ich erstmal auf Sardinien, bin schon sehr gespannt! Melde mich dann später nochmal. Euch noch eine gute Reise weiterhin. Liebe Grüße und so long! Martina  Ps: Wie sind die Cowboys denn so? 🙂 

Rositha und Sebastian on 13 Jun 2011 at 21:04

Klasse Bilder, aber wo seid Ihr ??? Können Euch leider nirgens entdecken.
Rositha und Sebastian

Brigitte on 14 Jun 2011 at 12:38

Hallo, so many thanks for your picturepostcard! It was a great pleasure. Die Karte hat schon ihren Ehrenplatz am Schrank gefunden.Wir freuen uns,dass es euch gut geht und sind immer gespannt auf neue Bilder und Einträge. Weiterhin eine super Tour und liebe Grüße, Der Alte Bahnhof 12

Anne on 15 Jun 2011 at 17:22

Hallo Uschi, da denke ich Du sitzt in den Kämpen, dabei bist Du am anderen Ende der Welt 🙂 Habe heute Charlette getroffen und die hat mir von deiner Reise erzählt. Ist ja super was Du da alles siehst bzw. erlebst. Ich wünsche Dir weiterhin eine schöne Zeit und jetzt werde ich es auch verfolgen. LG Anne

Sabrina, Stefan & Tim on 16 Jun 2011 at 11:01

Huhu ihr 3, na alles klar? Hier ist soweit alles in Ordnung.
Wie sieht es aus? Wünscht Ihr euch was bestimmtes zu essen wenn ihr “back at home” seid?
Liebe Grüße aus Deutschland.

Sabrina und Stefan & Tim und Katrin

Thomas und Ulla on 17 Jun 2011 at 11:13

Hallo zusammen,
immer noch tolle Berichte und schöne Bilder, aber wie wärs mal mit Personen (z.B. Uschi) auf den Bildern? Wer weis, wer die alle gemacht hat?
Was hat Shy Boy eigentlich gesagt? Bis dann…

Thomas

Die Neumänner on 21 Jun 2011 at 10:30

Tolle Bilder Tolle Berichte
Bleibt ihr da oder wollt ihr wieder nach Old Germany zurück?

christiane on 21 Jun 2011 at 11:19

…. Oh ein Bild von Euch! Dachte schon Ihr seid INCOGNITO unterwegens…..

christiane on 21 Jun 2011 at 11:25

 …… wollt Ihr wirklich Freitag zurück fliegen? 😉

 Anja on 22 Jun 2011 at 16:52

Hallo ihr drei,
ich wünsche euch eine schöne Heimreise.( mit allen Koffern)
Freu mich schon auf deine Erzählungen Uschi.
L.G Anja

Rositha und Sebastian on 22 Jun 2011 at 21:33

Haben Euch entdeckt, seid ja doch im Amyland. Wieso ist denn die Zeit schon vorbei?? Freuen uns auf Euch. Bis auf ein Wiedersehen. Kommt Gesund zurück. Sebastian und Rositha